Privat

Geschäftlich

Corporate Carsharing

Corporate Carsharing spielt in Unternehmen eine immer größere Rolle. Welche Vorteile ergeben sich für Firmen und wie lassen sich funktionierende Carsharing-Prozesse im Unternehmen aufbauen? Mit KINTO können Sie jetzt Ihre Mobilität im Unternehmen noch effizienter und flexibler gestalten.

Was ist Corporate Carsharing?

Der Begriff Carsharing ist aus vielen deutschen Städten schon seit einigen Jahren bekannt. Über eine App- oder Softwarelösung steht ein Auto nach Bedarf auf Abruf bereit. Dadurch können mehrere Menschen ein einzelnes Auto nutzen, sofern es im gewünschten Zeitraum frei verfügbar ist. Dieses Konzept hat mehrere Vorteile. Wird ein Fahrzeug für eine bestimmte Zeit benötigt, kann über eine Software geprüft werden, ob und wo ein freies Auto bereitsteht.

 

Nutzer zahlen für solche Carsharing-Dienste meist eine monatliche Grundgebühr sowie einen feststehenden Stundenbetrag und einen Cent-Betrag für jeden tatsächlich gefahrenen Kilometer. Hierbei spielt es zunächst keine Rolle, ob das Auto privat oder geschäftlich genutzt wird. Die beiden häufigsten Varianten sind das Free-Floating Carsharing und das stationsbasierte Carsharing.

Übertragen auf ein Unternehmen bezieht sich Corporate Carsharing auf das betriebseigene Flottenmanagement. Ein Flottenmanager hat die Aufgabe, täglich über den gesamten Arbeitstag alle Mitarbeiter zu koordinieren, die für ihre Tätigkeiten auf ein Auto angewiesen sind.

Dazu zählen beispielsweise Außendienstmitarbeiter. Deren Fahrzeuge eignen sich nicht für das Carsharing, da die Angestellten den Firmenwagen jeden Tag beanspruchen. Dagegen lohnt sich Carsharing für Unternehmen für andere Mitarbeiter, die nur gelegentlich ein Dienstauto benötigen, um für das Unternehmen mobil zu bleiben. Dabei geben die Arbeitnehmer wie bei einer normalen Carsharing-App oder Carsharing-Software an, von wann bis wann sie ein Fahrzeug beanspruchen möchten. Die Software verteilt dann die vorhandenen Firmenwagen möglichst effizient und ökonomisch auf die Mitarbeiter.

Carsharing im Unternehmen als Teilbereich im Flottenmanagement

Corporate Carsharing kann das aktuelle Flottenmanagement eines Unternehmens ergänzen und unterstützen. Allgemein kümmern sich die zuständigen Mitarbeiter des Flottenmanagements um die Beschaffung und Erhaltung aller firmeneigenen Fahrzeuge. Dazu gehört insbesondere die Pflege, also Reinigung, Instandhaltung und die Betankung der Autos. Hinzukommen die strategische Bedarfsplanung und das operative Management der angefragten Fahrzeuge.
Durch das computergestützte Aufteilen der Poolfahrzeuge auf die Mitarbeiter ergeben sich viele positive Effekte: Einsparungen bei Kosten sowie den genutzten Flächen für das Abstellen der Autos.

 

Corporate Carsharing für Unternehmen als sinnvolle Mobilitätslösung

Unternehmen müssen die Balance zwischen der Größe des Fuhrparks und den tatsächlich benötigten Firmenautos finden. Jedes ungenutzte Fahrzeug verursacht Fixkosten, die unabhängig von der Auslastung des Autos definitiv anfallen. Zu den Fixkosten zählen Wartungskosten, Reparaturkosten und Gebühren für den TÜV.

Um kosteneffizienter zu arbeiten, ist Carsharing auch für Unternehmen eine Alternative. Über eine Software lassen sich verfügbare Firmenwagen auf Basis des täglichen Bedarfs ökonomisch teilen. Kosteneinsparungen sind die positive Folge. Die Flottenfahrzeuge des Unternehmens stehen beim Corporate Carsharing allen Angestellten zur Verfügung und können bedarfsmäßig für dienstliche Zwecke gebucht werden. Häufig ist ein Effekt, dass schnell deutlich wird, wie viele Fahrzeuge des Fuhrparks eigentlich nicht genutzt werden. Im Ergebnis ist es möglich, die Flotte zu verkleinern und dadurch Kosten zu senken. Eine weitere Folge ist die bessere ökologische Bilanz der Fahrzeugflotte, weil weniger Fahrzeuge auch weniger CO₂-Emissionen ausstoßen.

Bei kleinen Unternehmen lohnt sich diese Form der Mobilität vielleicht noch mehr. Sie benötigen eventuell keinen eigenen Fuhrpark und können ihren gesamten Bedarf an Firmenfahrten über einen Carsharing-Anbieter organisieren. Der Anbieter stellt die benötigten Autos entweder in einer Carsharing-Station in der Nähe des Firmensitzes bereit oder reserviert eine passende Anzahl der in der Stadt verteilten Fahrzeuge.

Wie verbreitet ist Corporate Carsharing in Deutschland?

Die Nutzung von Corporate Carsharing in Deutschland ist derzeit noch nicht weit verbreitet. In einer Umfrage von 2020 der Firma Dataforce gaben 7,5 Prozent der befragten Unternehmen an, Carsharing zu nutzen. Weitere 5 Prozent äußerten, ihren Bedarf an Firmenwagen mit einem Auto-Abo zu decken. In einer weiteren Umfrage zur allgemeinen Ablehnung von Carsharing gab die Mehrheit der Befragten an, das eigene Auto nicht teilen zu wollen. Der Grund für diese Meinung dürfte sein, dass ein Auto als Prestige-Objekt gilt und in vielen Teilen der Gesellschaft als Statussymbol existiert.

Firmenwagen nutzen trotz Carsharing im Unternehmen

Viele Arbeitnehmer wissen nicht, dass sich Carsharing in der Firma nicht negativ darauf auswirkt, einen eigenen Firmenwagen nutzen zu können. In einem Unternehmen handelt es sich dabei um zwei verschiedene Aspekte innerhalb des gesamten Flottenmanagements. Ein persönlicher Dienstwagen ist gerade für die Arbeitnehmer sinnvoller, die regelmäßig und häufig auch flexibel oder spontan mit dem Auto unterwegs sind. Sie könnten durch das Carsharing-Konzept an Flexibilität einbüßen, sodass der eigene Firmenwagen einen Mehrwert bietet. Alle anderen Mitarbeiter, die auch persönlich nicht den Anspruch verfolgen, einen Firmenwagen zu fahren, organisieren ihre Mobilität über das Pooling-System des Unternehmens.

Kosten und Sparpotenziale durch Corporate Carsharing

Welche Kosten für das firmeninterne Carsharing anfallen, richtet sich nach dem Konzept, das im Unternehmen umgesetzt wird. Dient Corporate Carsharing dazu, den vorhandenen Fuhrpark effizienter zu nutzen, entstehen Kosten lediglich für das Nutzen der Software oder App. Die allgemeinen finanziellen Aufwände für den Betrieb der Fahrzeugflotte bleiben bestehen und müssen weiterhin in der Planung berücksichtigt werden.

Wenn Mitarbeiter zusätzliche Fahrzeuge für Corporate Carsharing nutzen, fallen für die tatsächlichen Fahrten neue Ausgaben an. Das gilt auch, wenn Carsharing im Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem Anbieter erfolgt, der seine Fahrzeuge an einer Carsharing-Station bereitstellt. Allerdings sollte der Kostenfaktor aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Corporate Carsharing verursacht keine Mehrkosten, sondern kann in Kombination mit dem effizienten Fuhrparkmanagement potenziell die Mobilitätsaufwendungen des Unternehmens senken.

Das Einsparpotenzial für Unternehmen mit Corporate Carsharing ist von Firma zu Firma unterschiedlich. Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass sich die Kosten für die Mobilität der Mitarbeiter um 20 bis 40 Prozent verringern lassen. Ausgehend davon, dass die jährlichen Aufwendungen für das gesamte interne Flottenmanagement abhängig von der Größe der Flotte fünf- bis sechsstellige Summen erreichen, wird schnell deutlich, dass sich mit Carsharing im Unternehmen mehrere tausend Euro einsparen lassen.

Elektromobilität als Impuls für firmeneigenes Carsharing

Corporate Carsharing ist für Unternehmen auch eine gute Möglichkeit, elektrische Autos in die Fahrzeugflotte zu integrieren. Firmen, die bis jetzt noch mehr konventionelle Autos im Fuhrpark nutzen, können Mitarbeitern über das interne Carsharing-Konzept das elektrische Fahren näherbringen. So lassen sich existierende Vorbehalte gegenüber der Technologie abbauen. Mit E-Autos im Unternehmen zu fahren, insbesondere für kurze Stadtfahrten, unterstützt die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks. Nachhaltigkeit spielt auch in Unternehmen zukünftig eine größere Rolle und einen Beitrag dazu kann Corporate Carsharing mit Elektroautos leisten.

 

Der richtige Weg zum Carsharing im Unternehmen

Bevor Carsharing im Betrieb zum Einsatz kommt, ist es wichtig, in einem ersten Schritt den Bedarf zu analysieren. Erst mit dieser Erkenntnis lassen sich die richtigen Schlüsse ziehen, welches Carsharing-Konzept auf das eigene Unternehmen zugeschnitten ist.

  • Wie funktioniert Mobilität im Unternehmen bisher?
    Wie gestaltet sich die bisherige Kostenstruktur?
  • Wie viele Mitarbeiter nutzen firmeneigene Fahrzeuge?
    Welchen Zustand hat die bestehende Fahrzeugflotte?
  • Wie oft werden Firmenwagen in Anspruch genommen?
    Wer kümmert sich bisher um das Flottenmanagement?
  • Welche Fahrtwege legen die Mitarbeiter in Firmenautos zurück?

Aus der Analyse entsteht ein konkreter Bedarf. Im zweiten Schritt stellt sich die Frage, wie sich Corporate Carsharing als Prozess problemlos in das Unternehmen einführen lässt, ohne das laufende Flottenmanagement zu sehr zu beeinflussen. Relevant ist hierfür auch, ob Carsharing im Unternehmen das bisherige Mobilitätskonzept zusätzlich ergänzt oder der gesamte Fuhrpark für die Sharing-Community zur Verfügung steht.

Abhängig von den Ergebnissen der Analyse lässt sich dann der passende Carsharing-Anbieter für das eigene Unternehmen finden. Grundsätzlich ist mit einer Einarbeitungszeit und Übergangsphase zu rechnen, wenn Carsharing im Unternehmen neu eingeführt wird. In manchen Fällen erfolgt die Umstellung einfacher, weil bereits Mobilitätskonzepte und die dahinterstehende Struktur und Organisation vorhanden ist. Anderswo müssen Systeme und Prozesse vielleicht komplett neu aufgesetzt werden.

KINTO unterstützt zukunftsfähige Mobilität in Unternehmen

Wir bieten verschiedene Leistungen für Unternehmen, die sich für effiziente und nachhaltige Mobilität interessieren. Mit uns lässt sich der Fuhrpark im Unternehmen mit modernen Leasingfahrzeugen erweitern oder Elektromobilität fördern.

KINTO denkt Carsharing innovativ und modern. Unsere Angebote umfassen beispielsweise stationsbasiertes Carsharing. Die Fahrzeuge stehen zur Verfügung und können direkt über eine App gebucht und genutzt werden. Lernen Sie jetzt unsere Angebote kennen und lassen Sie uns gemeinsam Ihre firmeneigene Mobilität noch besser und flexibler gestalten.