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Auto leasen ohne Anzahlung

Vor- und Nachteile im Überblick

Du planst, ein Auto zu leasen, ohne dafür eine hohe Anzahlung zu tätigen? Das Auto-Leasing ohne Anzahlung ist für Menschen attraktiv, die nicht in der Lage sind, sofort einen größeren Geldbetrag für die Autofinanzierung aufzubringen.

Obwohl ein Leasingangebot durch die wegfallende Anzahlung zunächst günstig erscheint, ist es wichtig, dass du dich dennoch gut informierst. Ein Vergleich von Leasingdeals ohne und mit Anzahlung hilft bei der Entscheidungsfindung. Denn es gibt sowohl Vorteile als auch Nachteile bei einer Leasingsonderzahlung, auf die du achten solltest.

Was ist Auto-Leasing?

Auto-Leasing ist eine Form der Fahrzeugnutzung, bei der Leasingnehmer einen Neuwagen für eine bestimmte Leasingdauer mieten. Für die Überlassung des Autos wird eine monatliche Leasingrate an den Leasinggeber fällig.

Zwei Formen des Leasings sind verbreitet: das Kilometerleasing und das Restwertleasing. Beide Leasingarten unterscheiden sich in der Berechnung der monatlichen Leasingrate. Diese berechnet sich entweder auf der Grundlage einer vertraglich festgelegten Kilometerleistung oder über den geschätzten Restwert des Fahrzeugs nach der Laufzeit des Leasingvertrags.

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Leasing ohne Anzahlung: Das sind die Vorteile

Es gibt einige gute Gründe, ein Auto zu leasen. Dazu gehören flexible Vertragslaufzeiten, keine teuren Reparaturen und eine große Auswahl neuer Fahrzeugmodelle. Unternehmer profitieren sogar von Steuervorteilen.

Auf den ersten Blick ist auch das Auto-Leasing ohne Anzahlung ein Vorteil. Es fallen keine hohen Investitionskosten an. Normalerweise werden zwischen zehn bis 30 Prozent des Bruttolistenpreises als Leasingsonderzahlung aufgerufen. Die konkrete Höhe hängt vom Fahrzeugmodell ab und kann mehrere tausend Euro umfassen.

 

Ein weiterer Aspekt, der dafür spricht, ein Auto ohne Anzahlung zu leasen, ist die transparente Kostenstruktur und die damit verbundene Planungssicherheit. Die monatliche LeasingrateOpens in new window bleibt während der gesamten Leasingzeit konstant, sodass für Leasingnehmer eine genaue Kalkulation möglich ist. Unvorhergesehene Aufwände für Reparaturen oder Wartung wie bei einem gekauften Fahrzeug entstehen nicht. Außerdem bietet die Herstellergarantie eine zusätzliche Sicherheit bei entsprechenden Angeboten.

Wer sich ein neues Auto zulegt, verkauft vorher sein altes Auto und investiert dafür Zeit und Aufwände. Anders ist das bei einem Auto-Leasing. Das geleaste Fahrzeug geht nach der LeasinglaufzeitOpens in new window an den Leasinggeber zurück.

Nachteile bei fehlender Anzahlung für ein Leasingfahrzeug

Ein Leasing ohne Anzahlung bringt Vorteile, aber es ist ratsam, sich auch über mögliche Nachteile zu erkundigen. Ein Hauptmerkmal beim Auto-Leasing ist, dass Leasingnehmer nicht zum Eigentümer des Fahrzeugs werden. Das geleaste Auto bleibt während der Vertragslaufzeit im Eigentum der Leasinggesellschaft.

Bei technischen Problemen oder Wartungsarbeiten haben Leasinggeber das Recht, die Vertragswerkstatt vorzugeben, in der die Reparaturen und Durchsichten erfolgen müssen. Leasingnehmer selbst dürfen trotz günstigeren Preisen keine freien Werkstätten beauftragen.

Auf der anderen Seite wirken flexible Leasinglaufzeiten oft attraktiv, doch es ist nicht einfach möglich, vorzeitig einen Leasingvertrag zu kündigenOpens in new window. Wenn das geleaste Auto nicht mehr benötigt wird, müssen Leasingnehmer trotzdem bis zum Ende die Monatsrate zahlen. Die einzige Option ist die LeasingübernahmeOpens in new window durch eine dritte Person. Das Übertragen des LeasingvertragsOpens in new window auf eine dritte Person wird jedoch nicht immer und von allen Leasinggesellschaften akzeptiert.

Ein Leasing ohne Anzahlung ist kein Finanzierungsmodell, das Geld einspart. Die fehlende Sonderzahlung kompensiert sich über höhere Monatsraten und der finanzielle Aufwand ist bis zur Rückgabe des Autos gleich.

Auto-Leasing ohne Anzahlung: Worauf ist zu achten?

Ein Auto zu leasen, ohne dafür eine Anzahlung zu leisten, ist eine Alternative zur klassischen Autofinanzierung oder dem direkten Autokauf. Allerdings gibt es Aspekte, die Berücksichtigung finden sollten, bevor ein Leasingvertrag zum Abschluss kommt.

  • Vergleiche Konditionen mehrerer Leasingangebote von unterschiedlichen Leasinggesellschaften.
  • Schließe Leasingverträge nur schriftlich ab und verzichte nicht auf die Unterschriften.
  • Wähle eine Laufzeit, die zu deinen individuellen Bedürfnissen passt.
  • Kalkuliere finanziell seriös, damit du Leasingraten über die komplette Laufzeit zahlen kannst.

  • Definiere alle zusätzlichen Kosten für Steuer oder Versicherung verbindlich im Leasingvertrag.
  • Prüfe den Abschluss eines erweiterten Service-Pakets.
  • Kläre vorher, ob Reparaturen in einer Vertragswerkstatt verpflichtend sind.
  • Achte auf die Regelungen im Umgang mit Gebrauchsspuren bei der Fahrzeugrückgabe.

Bei der Leasingart des Kilometerleasings ist es zudem wichtig, im Vertrag zu definieren, wie mit MehrkilometernOpens in new window oder MinderkilometernOpens in new window umgegangen wird. Bekommst du eine Rückzahlung, wenn du weniger Kilometer zurücklegst? Welche Kosten entstehen bei Überschreitung der Kilometerlaufleistung?

Beim Restwertleasing spielt der Restwert eine bedeutende Rolle. Dieser muss realistisch eingeschätzt werden. Ist der Restwert zum Leasingende niedriger, drohen teure Nachzahlungen. Andererseits ist eine Beteiligung bei einem höheren Verkaufswert als zusätzlicher Vertragsbestandteil interessant.

Keine Anzahlung beim Leasing: Günstig oder nicht?

Ein Auto mit Anzahlung zu leasen, führt nicht unbedingt zu einem besseren Angebot für Leasingnehmer. Die gesonderte Zahlung umfasst lediglich einen Teil der Gesamtsumme und wird als Einmalzahlung geleistet. Die daraus resultierenden niedrigeren Monatsraten führen häufig fälschlicherweise zu dem Glauben, dass Leasingverträge mit Anzahlung günstiger wären. In den meisten Fällen entsteht kein bedeutender Preisvorteil. Deshalb ergibt ein Leasingvertrag ohne Anzahlung Sinn, wenn du keine hohe Geldsumme auf einen Schlag zahlen kannst oder willst.

Leasingvertrag ohne Anzahlung

Eine Anzahlung dient beim klassischen Auto-Leasing dazu, das finanzielle Risiko des Leasinggebers bei Zahlungsausfall zu reduzieren. Fällt die Bonitätsprüfung negativ aus, weil eine negative Schufa-Auskunft vorliegt, kommt häufig kein Leasingvertrag zustande. Leasinggesellschaften lehnen ein Leasing ohne Schufa entweder ab oder akzeptieren abhängig vom Einzelfall eine Anzahlung als Sicherheit oder aktuelle Einkommensnachweise. Liegt eine positive Schufa-Auskunft und damit eine Kreditwürdigkeit vor, ist eine Anzahlung theoretisch nicht notwendig, aber freiwillig möglich.

Ob Auto-Leasing ohne Anzahlung für dich eine sinnvolle Option ist, entscheidet deine persönliche Situation inklusive der Anforderungen. Die konkreten Konditionen des Leasinggebers spielen zudem auch eine Rolle in der Bewertung. Wenn du hohe Sonderzahlungen leisten kannst, ist es eine Frage der Abwägung. Andererseits steht dieses Geld zur Verfügung, um die monatliche Ratenzahlung abzusichern.

Neben der Vergleichsarbeit von Leasingangeboten bietet sich auch die Beratung durch einen Fachmann an, um final eine Entscheidung zu treffen. Auch der Austausch mit Personen, die bereits Erfahrungen mit Leasingangeboten ohne Anzahlung gemacht haben, ist zu empfehlen.

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